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Willkommen.

 

Kommunikation ist keine Black Box, sondern die Essenz
aus Kreativität und Handwerk.

Sie sind hier angekommen: Für vielseitige Kontakte,
Themen, die beschäftigen - und Texte, die im Kopf bleiben.

Viel Vergnügen beim Reinschauen.


HE ist Kommunikation, Netzwerk und Politische Bildung aus einer Hand:

  • Erfolge sind Geschichten, die erzählt werden wollen - nichts überzeugt mehr als die Arbeit, hinter der man steht. 
  • Wer an die Öffentlichkeit geht, muss wissen wen er erreichen will - damit aus der Veranstaltung ein Event wird, braucht es die direkte Verbindung vom Gastgeber zum Gast. 
  • Das, was wir schreiben, muss genauso wichtig sein wie das, was wir sagen - "Gute Schreibe" ist ein Handwerk, das wie alle anderen der Kreativität die richtige Technik an die Seite stellt. 
  • Es gibt Wichtiges zu Sagen - teilen Sie Ihr Anliegen, kommunizieren Sie Themen jenseits der Bilanz. Politische Bildung ist mehr als ein Berlinbesuch.

Zeit für neue Eindrücke

Nach acht großartigen Jahren in München wird es Zeit für einen neuen Blickwinkel. Ab sofort bin ich in Rhein-Main erreichbar, siehe Kontaktdaten links. Im Dreieck zwischen Frankfurt, Mannheim und Darmstadt entwickeln sich interessante Dinge, und ich bin gespannt an einigen teilzuhaben. Ich freue mich aufs Wiedersehen!

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2016 - Mehr Demokratie(-projekte) wagen!

Weltoffen - so lautete ein Leitmotiv des SPD-Bundes-parteitages vom 10.-12. Dezember in Berlin. Abseits aller Diskussionen um das Management wirft das "Jahr der Flüchtlinge" eine spannende, wenn auch weniger beachtete Frage auf: wie integrieren wir Neuankömmlinge im demokratischen Gestaltungsprozeß? Wie bringt man Menschen, die aus unfreien Ländern vor Verfolgung geflohen sind, die Bedeutung von Grundrechten und liberalen Bürgerfreiheiten klar?

 

Die Konsequenz muss lauten: Mehr Demokratie(-projekte) wagen! Mit verschiedenen Partnern werde ich 2016 in diese Bresche schlagen und für politische Bildung werben. Ein erster Schritt ist getan: Bundesjustizminister Heiko Maas - ohnehin ein besonnener Streiter für Grundgesetz und deutsche Demokratie - teilt eben dieses Ziel. Hoffen wir, dass sich weitere Engagierte anschließen.

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Zwischen Stillstand und (Friedens-)Bewegung

Es ist nicht immer leicht, den Nachrichten zum gerade wieder entfachten Konflikt einzuschätzen. Umso wichtiger scheint mir, ins Gespräch zu kommen. Die Bildungsstätte Anne Frank in Frankfurt bewirbt zurzeit eine großartige Ausstellung von Givat Haviva, die jüdisch-arabische Begegnungen in Israel zeigt. Unbedingt sehenswert.

 

Wie können Politik, Kultur und Wirtschaft zur Annäherung beider Seiten beitragen? Gibt es Lösungswege aus dem Konflikt? Dazu wollen Dr. Baumgart-Ochse von der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung, Torsten Reibold von Givat Haviva und meine Wenigkeit für die Deutsch-Israelische Wirtschaftsvereinigung diskutieren.

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Einladung Podiumsdiskussion "Zwischen Stillstand und (Friedens-)Bewegung
Bildungsstätte Anne Frank, 24.7. 19 Uhr, Eintritt frei
Diskussion_Zwischen_Stillstand_und_Fried
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Regierungskonsultationen und Wirtschaftsbeziehungen

Die Skyline der Startup-Nation - nah und fern zugleich für den deutschen Betrachter
Die Skyline der Startup-Nation - nah und fern zugleich für den deutschen Betrachter

Man hat es nicht immer einfach in den deutsch-israelischen Beziehungen. In der Regel betreffen Anfragen, die Medien an uns richten, entweder die Startup-Szene oder die Siedlungen und angedrohte Boykotte.

Beide Etiketten sind sehr plakativ und werden gern politisch so gebraucht, daß sie zu den eigenen Argumenten passen.

 

Meine Antwort ist in aller Regel so oder so ähnlich: es ist nicht so einfach, wie wir das gerne hätten, aber es lohnt sich unbedingt ein genauerer Blick!

Umso mehr freut mich, daß anlässlich der Deutsch-Israelischen Regierungskonsultationen wieder große Aufmerksamkeit auf die Beziehungen beider Länder gerichtet wird - das gibt die Gelegenheit, auch einmal hinter die plakativen Fassaden zu blicken.

 

Der Deutschlandfunk hat hier viele Facetten betrachtet und verschiedene Menschen zu Wort kommen lassen. Ich freue mich, daß ich ebenfalls etwas beitragen konnte: Deutschland-Israel: Hochtechnologie und Boykotte

Zu hören gibt es den Beitrag hier: Deutschlandfunk Audio-Beitrag

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Wie verhandelt man Koalitionen? Dissertationsvorhaben am Beispiel Israels

Nach einer langen Pause und diversen Ansprachen habe ich eine Dissertation am Lehrstuhl für Internationale Beziehungen der Uni Mainz begonnen - dafür bereits Dank an Herrn Prof. Niemann, der das Thema sehr bereitwillig aufgenommen hat.

Ich werde in unregelmäßigen Abständen hier Eindrücke, Fragen und Ideen posten. Über Anregungen und Kritik jeder (freundlich-sachlichen) Art freue ich mich!

 

Die leitende Frage: Wie erfolgversprechend sind Koalitionsverhandlungen in Vielparteien-Demokratien? Israel ist an zersplitterte Parlamente mit rund einem Dutzend und mehr Fraktionen gewohnt. Nichts desto trotz werden stabile Regierungen damit bereits in den Koalitionsverhandlungen zum Vabanque-Spiel.

In diesem Jahr haben einige Wahlüberraschungen dazu geführt, daß Netanjahus Likud sich nicht mehr "nur" auf die orthodoxen Parteien stützen konnte. Stattdessen gab es ein Bündnis aus liberalen Quereinsteigern und modernisiertem Siedlerblock, das Netanjahu eine weitere Amtszeit ermöglichte.

 

Welche Strategien sind in kontroversen Parteiensystemen vielversprechend? Welche roten Linien gibt es? Haben Verhandlungsführer mit großem Spielraum mehr Erfolg als solche mit engen Fesseln? Und wie viel Inhalt wird aufgegeben für die Beteiligung an der Region.

 

Ich bin sehr gespannt auf die Erkenntnisse dieses Vorhabens. Teilhabe allerseits herzlich willkommen!

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